Die Geile Hp
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Bastüüleibling

bastüü is son lieber!! er hat mich schoo versetz un hat sich dann nimmer gmeldet aber des is jaaa nimmer soo wichtig ich hab dich einfach sooo derb lieb liebling des is hammer hart! ich freu mich scho fääd wenn wir uns sehn un dann wirds bestimmt derbst funny weil ich denk wir können echt derbst viel scheißeee zam machn hihii dann geh ma mal gscheid zum   un dann schau ma weidaa des wird geil *feru* hmm... naja mehr kanni net sagn außer das duu der   der bastüüs bisch^^

ich hab dich sooo lieb Bussis

17.11.06 19:26


Bastüüschnuggi

bastii is scheiß lieb! er hat mich zwar ma ne zeit lang sitzn lassn aber des is nimmer soo schlimm  hmm.... ja kp bald seh ich ihn mal un dann mal schaun was daaa soo alles für shit rauskommt des is bestimmt fäääd geil mit dir mein darling!  hihiii ich bin schooo soo gespannt was dann daaa abgeht wahrscheinlich dreh ich wieder durch un duu siehsch maaa wie verrückt ich wirklich bin muhahaaa:D:D naja alsoo bastüüü bis bald

ich hab dich fäääääd lieb un soooo lieb das ich dich knuddln könnt hihii

  bussis

17.11.06 19:14


Alex Mei Schatzüü

mein alex!! des is des ersteee er ghört gaanz allein mir hihii naja ok... net ganz....

also er is lieb, scheiß nett, immer da wenn man ihn braucht, n guter zuhörer un ich lieb ihn einfach überalles! er is der bestee freund oder kumpl den man sich überhaupt wünschn kann!!!  soo mehr kanni dazuu net sagn un willi au net!

ich lüüp dich derbst mein schatziii KizZzZzZ

17.11.06 19:09


Näddee

die nädde,

ja des is scho soo einee hat grad problemee mit den jungs aber wozuu bin ich daa??   ich hab die nädde einfach nurnooo zum knuddln gern au wennse am anfang net sooooooo nett war gelle maus! aber is ja schnee von gestern^^ also maus wenn was is dann helf ihc dir gern mussch nur sagn

hab dii lüp

17.11.06 19:03


Näggeschatzi

der nägge is sooo a lieber, netter bär!! ich hab ihn total lieb weil er einfach scheiß geil drauf is un naja immer lieb un soo...   ich denk mal mit ihm kann ma fääd viel scheißee machn was ich aber bisher net austestn konnt aber des kommt schonooo gelle darling??   ich hoff mal das wir uns bald wieder sehn un alsoo soo richtig un net im bus das wir mal gaaaaanz viel zam machn können 

bleib soo wie duu bisch schatzii

ich hab dich derbst lieb bussis un knutschaaa

 

 

 

17.11.06 19:01


un schauts mal daaaaa..... der daveeee beim schlafn wie bollig

31.10.06 13:01


so des is der big svään der eig ganz ok is! außer wenn er anfängt rumzuspackn hab di lüüp

31.10.06 12:59


Mausiiii

die mausii is ne subber liebe schnegge! ich hab se total lieb un des bleibt au sooo aber ich hab immer nonet ganz verstandn wieso du mir am freitag aufn arsch gschlagn hasch hihihiiiii naja egal... ich werd dich echt immer lieb ham mausii weil du bisch einfach fäääääääd bollig hihi

also du lub di fääääääd bussis

21.10.06 20:21


Domüü und Ich

wir mal wieder total verpennt war aber echtn geiler nachmittag!!!

21.10.06 19:38


so von links nach recht also als erstes die jülieemaus, dann die angie, verusch, minchen, und ali g.

21.10.06 19:37


Moorpupstroll

hier sehts ihr alle unsren moorpupstroll

carina sieht einen pimml un denkt es ist der neue lippgloss von rimmel muahhahaahaaaa :-)

21.10.06 19:24


so des sin die jasi die lori un die rosa da posa :D ich hab euch echt enz lieb ihr sahnetrötchen

21.10.06 19:09


Andyschatz

der andy is soooooo lieb!! hihiiii also ich bin froh das ich ihn kennenglernt hab un ich hoff das wir uns au weider so verstehn wie zuvor!! naja also mehr kanni dazu net sagn außer das ich dich mein schnuggliger andy total lieb hab für immer un ewig also bleib so wie du bisch hihiiiiii

 

bussiiiiiiiiiiis

15.10.06 18:11


Domüüüüüüüüüschatziii

mein domüüüü

is mein großer schatzi un ja also ich weiß net ich hab ihn scheiß lieb un des für immer gelle hdgdl hehe!! un naja mit ihm macht partüüüüüüü föööööd den konkret karssn spaß un naja des mitm markfest un dem obi war au mal hammer geil des war des geilste erlebnis!!!!!! also bleib so wie du bisch du spangengeiles luder hihiiiii muhahahaaaa :D naja jetzt schreibi lieber nix mehr gelle otti... sry aber des muss no nei..... ja ua wenn du nimme alle tassn im schrank hasch un naja egal auf jedn fall ichhab di fääääd lüüüüüb du hodde schnidde

also schatziii bleib soooooo für immer un halt die ohrn steif un schraub schön rum an den heizungen du kleiner klugscheißer muhahahaaaaa

lieb di

7.10.06 20:43


Tobüüüüü

mein schnuggliger tobiiii

kommt mi bald besuchn un is sau nett!!!!^^ ja lieb nett wie scho gsagt un einfach scheiß luschdig!! vorallem wenn ma mit ihm telt un a ernsthaftes haiproblem hat, gell schatziii!!!!!! naja auf jedn fall freui mi scho wenn du mal hier bisch in augxburg. wird bestimmt funny^^

also tobüüüü hab di fääääd lieb bussis

 

P.S.: ROCK MEINE HP!!

7.10.06 19:48


Die Sunshine-Ina

also die ina is ne subber liebe maus!! ich kenn se scho so ziemlich lang hehe un naja mit ihr ises einfach nurno geil zu chatten au zum ablästern!!! gel mausiii wir wolln da jetzt niemand ansprechn.... naja du ich weiß net aber was kann ma no über dich sagn du bisch einfach klasse un ich hab di mega doll lieb un hoff du bleibsch so 

7.10.06 19:46


BANDGRÜNDUNG

Bei einem Bandwettbewerb trafen sich die heutigen Bandmitglieder, die damals noch in verschiedenen Bands spielten, und beschlossen in Zukunft zusammenzuspielen. Die neue Band nannte sich "Pezz" und die Musikrichtung war zu dieser Zeit noch Progressive Rock. Neben einigen lokalen Auftritten nahmen sie 1999 ein Album namens "Watoosh" auf.

Noch 1999 erfolgte eine Umorientierung in Richtung Punk und eine Änderung des Namens, aufgrund von Unstimmigkeiten mit einer gleichnamigen Band, in Billy Talent, einem Charakter aus dem Film "Hard Core Logo". Mit dem neuen Image und Stil weckten sie Interesse bei Torontos größter Radio-Rock-Show und die Produzentin verschaffte ihnen einen Plattenvertrag bei Warner Records.

Billy Talent II

Im Frühling 2005 tauchte eine Demoaufnahme von einem noch nicht veröffentlichten Song namens "Red Flag" im Internet auf, der auf ihrem nächsten Album erscheinen sollte. Er ist auch auf den Soundtracks von Burnout Revenge, Burnout Legends, SSX On Tour und EA Sports NHL 06 und auf der Atlantic Records compilation "Black by Popular Demand". Ein anderer Song "Devil In A Midnight Mass," konnte an Weihnachten exklusiv auf ihrer Website runtergeladen werden. "Surrender" konnte man am Valentinstag 2006 exklusiv runterladen. Beide sind auf dem Album "Billy Talent II" erschienen, das seit dem 23. Juni 2006 im Handel ist. Am 20. April wurde die finale Version von "Devil In A Midnight Mass" auf ihrem MySpace vorgestellt. Das Video zu dem Track ist mittlerweile auf MuchMusic verfügbar, Clips von allen neuen Songs sind auf der Warner Music Website zu finden.

 

3.10.06 11:26


Bandgründung [Bearbeiten]

1992 lernte Mark Hoppus, der gerade nach San Diego gezogen war und Bass spielte, über seine Schwester Tom DeLonge kennen, der in einer Garagenband namens Big Oily Men, die nicht mal feste Mitglieder hatte, Gitarre spielte. Noch in der ersten Nacht spielten DeLonge und Hoppus zusammen den Song Carousel ein. Nach eigener Aussage passten die Beiden von Anfang an perfekt zusammen; als Schlagzeuger fanden sie bald Scott Raynor, einen Metal-Fan aus derselben Wohngegend. Zusammen mit Raynor war die Band komplett und gründete sich unter dem Namen "Blink".

Bereits Ende 1992 hatte die Band ihren eigenen Stil entwickelt, der zwar an Vorbilder wie The Cure oder NOFX angelehnt war, aber schon etwas Eigenes hatte. In Raynors Schlafzimmer nahmen Duck Tape ihr erstes Demo-Tape auf, das den Namen Flyswatter (dt. Fliegenklatsche) trug.

Teilweise kamen bis zu 150 Skaterkids zu den Shows, bei denen die Band auch ihre Tapes verkaufte. Hoppus arbeitete zu dieser Zeit in einem Plattengeschäft. Da der Manager des Geschäftes dieselbe Musik hörte, zeigte Hoppus ihm das Demo-Tape und die Band bekam dadurch die Möglichkeit, unter besseren Bedingungen ein neues Demo aufzunehmen, welches den Namen Buddha trug. Buddha wurde von Kung Fu Records veröffentlicht und stellt somit die erste offizielle Veröffentlichung der Band dar. 1998 erschienen dieses Album auf CD mit fast denselben Songs wie auf dem Original noch einmal als remasterte Version, es ist noch immer im Handel erhältlich.

Die Band tourte weiterhin durch San Diego und Umgebung und verkaufte die Demos. Dadurch wurden Cargo Records und Grilled Cheese Records auf sie aufmerksam und gaben ihnen die Chance, ohne große Vertragsbedingungen ein Album unter Studiobedingungen aufzunehmen. Auch wenn die Bedingungen in diesem Studio aus heutiger Sicht nicht die Besten waren, so haben dort immerhin schon Bad Religion, Face To Face und NOFX Alben aufgenommen.

Die Anfänge [Bearbeiten]

Das erste Album kam 1994 unter dem Namen Cheshire Cat auf den Markt, dabei nannte sich die Band jetzt blink. Da es allerdings bereits eine irische Techno-Band gab, die diesen Namen trug, mussten sie ihren Namen ändern, und wählten den Zusatz „-182“. Über die Hintergründe dieser Zahl gibt es zahllose Gerüchte und Spekulationen; sie reichen von der Anzahl der sieben schmutzigen Wörter in einem bestimmten Film, über Koordinaten ihrer Wohnorte, über das Gewicht eines Bandmitglieds, bis Summenbildungen aus ihren Geburtstagen. Tatsächlich haben sich blink-182 allerdings dahin gehend geäußert, dass die Zahl 182 zufällig zustande kam und wegen der „ansprechend klingenden [englischen] Betonung“ gewählt wurde. Cheshire Cat ist zwar kein außergewöhnliches Album, aber wichtig für die Band. Es verkaufte sich immerhin über 300.000 mal und steigerte den Bekanntheitsgrad der Band enorm.

Das erste Video der Band war M+M′s und wurde mit einem Budget von US-$ 10.000 erstellt. 1995 wurde es von MTV wegen diverser Obszönitäten von der Ausstrahlung ausgeschlossen und die Band vom Sender verbannt. Darauf folge ein etwas jugendfreieres Video für M+M′s. Mittlerweile gab die Band erste größere Konzerte mit Incubus und Face To Face und ging sogar mit Pennywise auf Tour.

1997 veröffentlichten sie das Album Dude Ranch, welches Gold- und Platin-Status erreicht. Der Song Dammit blieb ein Jahr in den Billboard Top 100 Alternative Charts und die Band schaffte in den USA den Durchbruch. Noch beliebter war sie aber in Australien, wo sie zu absoluten Top-Stars avancierten.

Trennung vom Drummer Scott Raynor [Bearbeiten]

Bei einer Tour bei WinterJam im Jahre 1997 gab es eine Meinungsverschiedenheit zwischen Raynor und den beiden anderen Bandmitgliedern. Dieser Streit hatte zur Folge, das sich Raynor von der Band trennte, obwohl diese sich grade bei den Aufnahmen zum Album Enema Of The State befand, für das er die ersten zehn Tracks noch mitschrieb. Nach seinem Austritt ging Raynor ans College. Er spielte danach in der Band Grimby die von blink-182 unterstützt wurde und sich im Jahre 2003 auflöste.

Noch im Jahr 1997 trafen sie Travis Barker, den Drummer von The Aquabats, der die Lieder in nur 45 Minuten eingespielt hatte. Er spielte die Lieder so perfekt und auch noch in eigener Variation auf der Bühne, sodass Hoppus und DeLonge ihn fragten, ob er in die Band eintreten wolle, und Barker willigte ein.

Internationaler Aufstieg [Bearbeiten]

Live-Auftritt für Soldaten der US Navy und deren Familien in Bahrain
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Live-Auftritt für Soldaten der US Navy und deren Familien in Bahrain

1998 wurde das erste Album Enema Of The State zusammen mit Travis Barker aufgenommen. Der Titel des Albums ist ein Wortspiel aus "enemy of the state" (Staatsfeind) und "enema" (Einlauf). Ein ähnliches Wortspiel verwendete auch die Band Tool bei ihrem Album Ænima.

Das Album bedeutete den endgültigen Durchbruch. Der Erfolg von Enema Of The State war auch ein Grund dafür, dass die Band im Jahr 2000 – acht Jahre nach ihrer Gründung – durch den Musiksender MTV zum „Best New Act 2000“ gewählt wurde. Alle drei Videos der als Singles herausbrachten Songs wurden große Erfolge. Mit All The Small Things und What′s My Age Again landeten blink-182 einen großen Erfolg. Besondere Beachtung erlangte das letzte Video mit dem Titel Adam′s Song. Es ist ein von Mark Hoppus geschriebener Song über das Thema Suizid, nachdem blink-182 von der Mutter eines Selbstmörders eine E-Mail erhalten hat. Gerüchten zu Folge soll ein anderer Jugendlicher aus dem Fenster gesprungen sein und ließ dabei Adam′s Song abspielen. blink-182 erregte dadurch ebenfalls Aufsehen. Auf die Anschuldigung der Mutter sagte Hoppus in einem Interview:

„In dem Lied heißt es eindeutig: In jeder noch so beschissenen Situation gibt es einen Ausweg. Ich sehe mich überhaupt nicht im Zusammenhang mit diesem Suizid.“

Ende 2000 erschien das Livealbum The Mark, Tom And Travis Show (The Enema Strikes Back), welches den bei den Fans sehr beliebten Song Family Reunion beinhaltet, und vor allem Amerikaner durch die häufige Verwendung der „sieben schmutzigen Wörter“ provoziert.

Im Jahr 2001 erschien das Album Take Off Your Pants And Jacket. Der Musikstil entwickelte sich nochmals weiter in Richtung Popmusik und entfernt sich damit weiter von den Punkmusik-Wurzeln des Albums Dude Ranch. Das Album enthält sowohl Songs mit dem typisch unkonventionell-provokanten Humor der Band (Happy Holidays You Bastard, When You Fucked Grandpa, Fuck A Dog), enthält aber auch nachdenkliche Songs wie Stay Together For The Kids oder Give Me One Good Reason.

Neue Wege [Bearbeiten]

In der Zwischenzeit haben sich die Bandmitglieder mit einigen eigenen Projekten musikalisch weitergebildet oder auf andere Wege begeben wie z. B. Tom DeLonge und Travis Barker mit dem Projekt Box Car Racer, das um einiges ernster ist als blink-182. Barker konnte seine Leidenschaft zum Hip-Hop bei The Transplants ausleben. Mark Hoppus blieb dem Pop-Punk treu und war Gastsänger bei Simple Plan (z. B. I´d Do Anything) und The Ataris. Nebenher hat er noch ein paar Filme gedreht. Box Car Racer löste sich 2003 wieder auf, um blink-182 zu erhalten, da Hoppus sich von DeLonge und Barker ausgeschlossen fühlte.

Auf dem 2003 erschienenen Album mit dem Titel blink-182, beweist die Band viel Abwechslungsreichtum. Es ist von ruhigen, melancholischen Songs (I Miss You, I′m Lost Without You) über einen Gastauftritt von Robert Smith (The Cure) (All Of This) bis zu Up-Temponummern (Stockholm Syndrome, Go, Feeling This) alles zu finden.

Hiatus [Bearbeiten]

Im Februar 2005 wurde bekannt, dass die Band auf unbestimmte Zeit pausieren wolle, um mehr Zeit mit ihren Familien verbringen zu können. Offiziell haben sie sich nicht aufgelöst, es ist aber von einem „Hiatus“, also einer tiefen Kluft, die Rede. Es soll einen Streit zwischen Hoppus und DeLonge gegeben haben, da DeLonge nach dem erfolgreichen Projekt mit Box Car Racer angeblich ein neues Angebot bekam, was er jedoch ablehnen wollte. Hoppus missverstand dies jedoch und dachte, DeLonge wolle das Angebot annehmen, und so gab es einen Streit, der letztendlich zur Pause führte. Das Ende von blink-182 ist offen, jedoch sagte DeLonge bereits in einem Interview, wie sehr er Hoppus und Barker vermissen würde, eine Zusammenkunft der Band in der Zukunft sollte also nicht ausgeschlossen werden.

Mittlerweile hat Travis Barker eine eigene MTV-Show namens Meet the Barkers, eine Reality-Show im Stile von The Osbournes. Darin wird das tägliche Leben von Barker und seiner Frau Shanna Moakler („Miss America 1995&ldquo erzählt.

Travis Barker und Mark Hoppus haben 2005 zusammen mit Carol Heller (Ex-Mitglied der Girl-Band Get the Girl) die Band (+44) gegründet. Ausgerechnet an Tom DeLonges Geburtstag im Dezember 2005 veröffentlichte (+44) ihr erstes Lied auf ihrer Webseite, textlich gesehen bringt das Lied sicherlich viele Fans zum Nachdenken. Falls Hoppus Zeilen an DeLonge gerichtet sind, dann können sie nur schwerlich auf eine schnelle Wiedervereinigung der Band blink-182 hoffen. Andererseits wird ebenfalls vermutet, dass das nur ein PR-Gag war.

Auch Tom DeLonge begann im Jahr 2005 ein neues Projekt namens Angels & Airwaves (mit der Tom bei den berühmten Rockfestivals "Rock am Ring" und "Rock im Park" mitwirkte). Bei dieser neuen Band spielen außerdem der Gitarrist David Kennedy, der schon zusammen mit Tom bei Box Car Racer mitwirkte, sowie der Bassist Ryan Sinn von The Distillers und der neue Drummer Atom Willard der bekannten Punkrock-Band The Offspring.

Im Herbst 2005 wurde ein Greatest Hits Album veröffentlicht, mit den bisher unveröffentlichten Songs Not Now und Another Girl Another Planet.

Hoffnung auf Wiedervereinigung oder endgültige Auflösung? [Bearbeiten]

Erste Hoffnungen auf eine Reunion der Band kommen auf, als Tom DeLonge in einem Interview auf die Frage bezüglich dem Kontakt zu Mark Hoppus und Travis Barker äußert: "I haven't spoken to them since I left. I needed to not talk to them. I needed to recreate my life," admits Tom. "You know, that (blink-182) was very much an exciting and amazing part of my life. But I don't miss the blink days. In the future, I'm sure we'll come back together. I'd be honored if I could share the stage with the guys (Mark und Travis) again, [...]" d.h kurz er würde sich geehrt fühlen die Bühne wieder mit Hoppus und Barker zu teilen. Andererseits weiß man nicht, ob man Interviews wie diese, die eventuell nur auf dem "Papier existieren" und zu genüge vorhanden sind ernstnehmen soll. Vor kurzem gab Tom allerdings folgendes Interview auf dem australischen Musikkanal "Channel V", welches auch nachweisbar ist: "I'm let it be for a while, but I definitely want to talk to them again obviously. I would love to rebuild my friendship with those guys, they're amazing people." Zumindest ist Tom DeLonge wieder an der Freundschaft der beiden interessiert, was für die Fans der Band bestimmt eine positive Nachricht ist. Wann DeLonge auf Hoppus und Barker zugehen möchte wird sich zeigen. Ob sie dann wieder zusammen Musik machen wollen, oder es doch für besser halten die Band aufzulösen stünde in den Sternen. "Who knows what tomorrow will bring..." Allerdings hieß es in einem Gerücht, dass man bei vielen Dokumentationen, Nachrichten und wenigen Interviews hörte, dass diese "Trennung" nur eine "kreative Pause" sei, die Manager bestreiten dies. Einen weiteren Hoffnungsschimmer bietet die Herbstausgabe der Zeitschrift "EMP". Es werden "Angels & Airwaves" und ihr Album "We don't need to whisper" vorgestellt. Ein Interview mit Tom ist ebenfalls in dem Artikel vorhanden in dem er u. a. bestätigt: "Ich werde bald ein paar sehr unangenehme Gespräche mit Mark führen müssen. Ganz einfach weil wir ja noch unsere gemeinsamen Firmen haben (das Modeimperium Atticus, Macbeth und Looserkids). Da müssen wir sehen wie es weitergeht. Wir haben seit 18 Monaten keinen Kontakt mehr, was ich bedauere. Denn er ist und bleibt der beste Freund, den ich je hatte."

Im August 2006 begräbt ein Interview mit Mark Hoppus die letzten Hoffnungen. Darin beschreibt er sehr detailliert wie es zur Pause kam, und dass Tom DeLonge die Band bereits im Februar 2005 offiziell verlassen hat:

" [...] The next day our manager called and informed us that, "as of today, Tom DeLonge is no longer a member of blink-182." He said not to try and call Tom, that he had already changed his number and didn't want to talk to us. And that is how it ended. After 13 years of being in a band together, hundreds of thousand of miles toured, countless shows played, and seven albums released, Tom didn’t even call to quit the band. He had his manager do it for him. [...]"

Das komplette Interview findet man unter http://www.b182.com/askmark1.php

In einem Telefoninterview mit http://www.blink-182.de äußert sich Mark außerdem:

"I don’t know if blink comes back, it’s hard that tom says that he love me and travis, after 13 years to sing together. He quit without even calling travis or me. He got his manager called for him to quit."

3.10.06 11:23


3.10.06 11:22


Bandgeschichte

1982–1986: Gründung und erste Bandjahre

Gegründet wurden Die Ärzte (kurz: ) 1982 von Farin Urlaub, der mit bürgerlichem Namen Jan Ulrich Max Vetter heißt, Bela B. (Dirk Felsenheimer) und Sahnie (Hans Runge). Bela und Farin gehörten zuvor der Punkband Soilent Grün an. Daher wird diese auch häufig als Vorgängerband der Ärzte bezeichnet. Laut offizieller Biografie wählten sie den Namen „Die Ärzte“ aus keinem bestimmten Grund, auch wenn es immer wieder Theorien über die Entstehung gibt, etwa dass Bela in Plattengeschäften immer eine Band mit dem Anfangsbuchstaben „Ä“ vermisste.

Ihr erstes Konzert gaben Die Ärzte Ende des Jahres 1982 in einem besetzten Haus in West-Berlin. Kleine Fernsehauftritte und der Gewinn des mit 10.000 DM (5112,92 Euro) dotierten Berliner Senatsrockwettbewerbes schlossen sich an. Mithilfe des Preisgeldes nahmen Die Ärzte die Mini-LP „Uns geht's prima...“ auf, die im Jahr 1984 veröffentlicht wurde. Diese war auf weißem Grund mit einem roten Kreuz bedruckt worden, welches auch auf den Konzertplakaten zu sehen war und nach Aussage Bela B.s zu einigen Missverständnissen führte: Angeblich hätten sich an den Abenden auch Menschen eingefunden, die Blut spenden wollten. Ein Rechtsstreit mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem gesetzlich bestimmten Inhaber dieses Zeichens, folgte, und den Ärzten wurde die weitere Verwendung des Logos verboten. Die LP wurde fortan mit einem andersfarbigen Kreuz bedruckt, wie z. B. blau, grün oder golden.

Durch die Debüt-Single wurde Columbia Records (heute Sony) auf Die Ärzte aufmerksam und nahm die drei unter Vertrag. Noch 1984 nahm die junge Band in nur dreizehn Tagen ihr Debüt-Album „Debil“ auf, welches sie teilweise selbst produzierte. „Debil“ stellte den kommerziellen Durchbruch der Ärzte dar.

1985 veröffentlichten Die Ärzte ihr zweites Studioalbum „Im Schatten der Ärzte“. Ein Jahr später verließ Sahnie die Band. Farin und Bela hatten ihm immer häufiger den Vorwurf gemacht, er kümmere sich nicht genug um die Musik, er spiele nur noch wegen der Groupies und des Geldes. Er galt zudem als unzuverlässig, sein BWL-Studium war ihm wichtiger. Als er zu Farin sagte, Bela solle aus der Band geworfen werden und die Band brauche sein Gesicht, entbrannte ein Streit unter den Mitgliedern, Sahnie verließ die Band und trat gegen Zahlung von 10.000 DM (5112,92 Euro) seine Rechte an der Musik an Bela und Farin ab.

1986–1988: Indizierungen, Veröffentlichungen in der DDR und Auflösung

Bereits 1986 folgte die Veröffentlichung des dritten Studioalbums „Die Ärzte“, dessen Cover nur noch Farin und Bela zierten. Auch das dritte Album wurde ein Erfolg. Am Bass ersetzte The Incredible Hagen alias Hagen Liebing Sahnie; Liebing spielte mit dem Status eines „Assistenz-Arztes“, den er bis zur Auflösung der Band 1988 behielt, das heißt, er musste keinerlei Studio-Arbeiten übernehmen, sondern nur auf Tour spielen. Am Anfang machte ihm allerdings selbst das Probleme: Teilweise schämte er sich für Belas und Farins Ansagen.

Am 27. Januar 1987 wurde das Album „Die Ärzte“ wegen des Liedes „Geschwisterliebe“ indiziert; diese Indizierung wurde am 2. Dezember 2004 durch die BPjM überprüft und bestätigt. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften indizierte am 10. Juni 1987 dann auch die LP „Debil“ wegen des Lieds „Claudia hat 'nen Schäferhund“ und „Schlaflied“. Diese Indizierung wurde am 29. Oktober 2004 allerdings wieder aufgehoben. Der Karstadt-Konzern nahm nach der Indizierung der beiden Alben das ganze Programm der Ärzte aus dem Sortiment; Fernsehauftritte gestalteten sich für Die Ärzte in dieser Zeit zunehmend schwieriger. Ein finanzielles Desaster zeichnete sich ab, sodass bereits zu diesem Zeitpunkt in der Band erstmals über eine Auflösung nachgedacht wurde, da die Mitglieder kein finanzielles Polster besaßen und die Einnahmen aus den CD-Verkäufen und der GEMA-Rechteverwertung stark zurückgegangen waren.

Als Reaktion auf diese Indizierung der Stücke veröffentlichten Die Ärzte 1987 die Mini-LP „Ab 18“ und die LP „Ist das alles? – 13 Höhepunkte mit den Ärzten“. Auf dem Album „Ist das alles?“ waren mehrere nicht indizierte Titel auch für Fans unter achtzehn Jahren zu haben.

Dennoch missachteten Die Ärzte mehrfach die Indizierungsentscheidung der BPjM. Anlässlich eines Konzertes am 22. Juni 1988 in Kleve spielten Die Ärzte eine Instrumentalversion des Lieds „Geschwisterliebe“ und wurden daraufhin durch das Amtsgericht Kleve in einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen die Indizierungsentscheidung jeweils zu 1.000 DM (ca. 500 &euro Geldstrafe verurteilt, welche die Band auch akzeptierte. Späteren Aussagen der Band zufolge beruhte diese geringe Geldstrafe auf einer krassen Fehleinschätzung der Einkünfte der Band durch die Richter.

Tatsächlich hatten Die Ärzte lediglich in der letzten Zeile des Stückes das Wort „Liebe“ mitgesungen. Nicht zuletzt ein inoffiziell gefertigtes Bootleg (und heute durchaus begehrtes Sammlerstück unter DÄ-Fans) eines Zuschauers des Konzertes in Kleve widerlegte diese These des Amtsgerichts Kleve. Dennoch hatten Die Ärzte vorher die Zuschauer in ironischer Weise gebeten, den Text nicht mitzusingen und sind wohl auch daher nicht gegen das Urteil vorgegangen. Live hatten Die Ärzte zudem das Lied „Claudia III“ gespielt, welches als Provokation für die Bundesprüfstelle gedacht war. „Claudia“ hatte nun, anders als im indizierten „Claudia hat 'nen Schäferhund“, „christlichen Verkehr“. Das Lied wurde im Übrigen nicht von der Bundesprüfstelle beanstandet.

Obwohl Die Ärzte aus dem damals geteilten Berlin stammen, haben sie erst spät versucht, auf dem ostdeutschen Musiksektor Fuß zu fassen. Wesentlichen Einfluss auf das politische Engagement in der DDR hatte der erklärte „DDR-Freund“ und Neu-Bassist Hagen Liebing im Jahre 1986. In der Danksagung des Albums „Das ist nicht die ganze Wahrheit...“ heißt es ausdrücklich: „...alle Fans und Freunde in der DDR...“. Hagen war es auch, der erste Kassetten mit Musik der Band bespielte und in Ost-Berlin in Kaufhäusern, Restaurants und Jugendclubs vorführte. Aus diesem Engagement heraus wurde der damalige Jugendradiosender DT64 auf Die Ärzte aufmerksam und arrangierte ein Interview, das – vorerst zumindest – nicht ausgestrahlt wurde.

Bei einem zweiten Besuch in Ost-Berlin besuchten Die Ärzte ein Konzert der Band Die Anderen, und der Wunsch reifte, eine eigene Tournee durch die DDR zu veranstalten. Der Manager der Band Conny Konzack arrangierte schließlich mit der staatlichen Plattenfirma AMIGA die Veröffentlichung einer LP und einer Kurztournee mit zehn Auftritten, trotz diverser Skandale und Indizierungsentscheidungen um die Band.

Im Einvernehmen mit AMIGA wurde die LP „Ist das alles?“ zur Veröffentlichung ausgewählt. Vier Stücke wurden jedoch ausgetauscht. Den Regeln der Planwirtschaft folgend prognostizierte AMIGA eine Auflage für die LP von 2 000 Stück. Zur Veröffentlichung sollte es nicht kommen, da das erwähnte Radiointerview mit DT64 kurz darauf ausgestrahlt wurde. Die Kulturbehörde setzte daraufhin Album und Tour kurzerhand aus und vertagte eine erneute Entscheidung hierüber. Mit dem Fall der Berliner Mauer brach der Kontakt zwischen Columbia Records und AMIGA ab; Die Ärzte hatten sich zudem in der Zwischenzeit aufgelöst. Aus heutiger Sicht betrachtet resümiert Bela B. in der Biografie: „... die DDR war passé und wir hatten uns aufgelöst. Im Nachhinein hätten wir mindestens ein Mal in Ost-Berlin spielen sollen.“

Die Auflösung der Band war zu dieser Zeit bereits beschlossen. „Das ist nicht die ganze Wahrheit...“ sollte die letzte Studioplatte sein. Sie verkaufte sich erwartungsgemäß sehr gut. Die Gerüchte um eine mögliche Trennung der Ärzte heizten den Album- und Konzertticketverkauf an. „Westerland“ wurde dann ihr zunächst kommerziell größter Erfolg, der Radio-Boykott der Ärzte war nun endgültig beendet. Es folgte die Abschiedstour, auf der die „Nach uns die Sintflut“-LP aufgenommen wurde. Am 9. Juli 1988 fand in Westerland auf Sylt ein Abschiedskonzert statt.

Daraufhin erschien 1988 als vorerst letzte geplante Veröffentlichung das Dreifach-Live-Album „Nach uns die Sintflut“ mit insgesamt 37 Live-Stücken. Gegen den Willen der Plattenfirma wurde es zum Preis einer Doppelscheibe verkauft. Die Live-CD der Ärzte war die erste ihrer Art, die Platz 1 in den deutschen Album-Charts erreichen konnte.

1989–1993: Zwischenzeit

Nach der Auflösung erschien 1989 die LP „Die Ärzte früher! – Der Ausverkauf geht weiter!“, die neben alten Sampler-Beiträgen und Liedern der ersten Platten auch vier zuvor unveröffentlichte Titel enthielt.

Von 1988 bis 1993 versuchten sich Farin und Bela mit den Bands King Køng und Depp Jones (erst S.U.M.P), doch der kommerzielle Erfolg blieb in beiden Fällen aus.

1993–1999: Neugründung und Folgejahre

1993 beschlossen Bela und Farin zusammen mit Depp Jones-Gitarrist Rodrigo González am Bass die Neugründung der Band. Es war Farin, der am Höhepunkt der damaligen Bandgeschichte die Trennung der Band vorgeschlagen hatte. In einem mehrseitigen Brief an Bela schlug er ihm 1993 vor, „mit den Ärzten wieder Geld zu verdienen“. Der Chilene Rodrigo González war bereits seit längerer Zeit mit Bela befreundet.

Ihre neue Plattenfirma suchten sie mit einer ganzseitigen Anzeige („Beste Band der Welt sucht Plattenfirma&ldquo in der Zeitschrift „Musik Markt“. Somit konkurrierten einige Plattenfirmen um das beste Angebot, woraufhin sich Die Ärzte die Plattenfirma Metronome auswählten. Außerdem erwarb Bela bei der Beckenfirma PAISTE einen Vertrag, der ihm das Produkt für Konzerte, Proben und Aufnahmen zusicherte. Danach nahmen Die Ärzte das Album „Die Bestie in Menschengestalt“ auf, mit dem die Rückkehr der Ärzte gelang. Mit der ersten erfolgreichen Single-Auskopplung „Schrei nach Liebe“ hatten Die Ärzte den aufkeimenden Rechtsextremismus im gerade wiedervereinigten Deutschland aufgearbeitet. Danach gingen Die Ärzte bis 1994 auf Tournee: Zunächst auf der „Plugged“-Tour und anschließend einer vom Namen her an den SAT.1-Film-Film angelehnten Tour namens „Tour Tour“. Wortmalerisch wurde damit außerdem auf „Tortur“ angespielt.

1994 erschien das Best-Of-Album „Das Beste von kurz nach früher bis jetze“ mit vielen „alten“ Liedern. Es wurden aber auch einige B-Seiten und einige der bekannten „Moskito-Stücke“ (Samplerbeiträge aus den 80ern für das Jugendmagazin Moskito) auf dem Doppelalbum zusammengefasst.

1995 erschien außerdem die LP „Planet Punk“. Das Album geriet um einiges „punkiger“ als die vorherigen. Die „Eine Frage der Ehre“-Tour schloss sich an.

Im gleichen Jahr nahmen Die Ärzte die LP „1, 2, 3, 4 – Bullenstaat!“ auf. Dieses deutlich aggressivere Album war nur auf Konzerten und bei den Fanclubs käuflich zu erwerben und erschien ausschließlich als 7"-Vinyl-Album (später auf dem Album "5, 6, 7, 8 – Bullenstaat!" auch auf CD als Bonus-Tracks).

Im Jahre 1996 erschien das KonzeptalbumLe Frisur“, das sich ausschließlich mit dem Thema „Haare“ befasste. Die große Tour „Voodoo Lounge“ schloss sich an. Mit dem Titel persiflierten Die Ärzte die Rolling-Stones-Tour. Die Tour-Videos „Gefangen im Schattenreich von Die Ärzte“ und „Noch mehr Gefangen im Schattenreich von Die Ärzte (Teil 2)“ erschienen noch im selben Jahr.

1996 ging außerdem für den Bassisten Rod und den Schlagzeuger Bela B. ein Traum in Erfüllung. Die Rockband KISS startete eine Reunion-Tour und Die Ärzte durften in Deutschland und der Schweiz als Vorband agieren. Dabei spielten die drei um die 75 Minuten. Auch 1997 schlossen sich weitere Konzerte als Vorband von KISS an. Eine nicht beworbene „Ärzte live“-Tour folgte.

Seit 1998 schreiben Die Ärzte ihren Bandnamen klein. Da die Plattenfirma Metronome Pleite gegangen war, gründeten sie ihre eigene Plattenfirma „Hot Action Records“. Mit dem Album „13“ waren Die Ärzte sehr erfolgreich: Die Singleauskopplung „Männer sind Schweine“ erreichte erstmals Platz 1 der deutschen Single-Charts. Ende 1998 startete die Band die Geheimtour „Paul“, von der nur Mitglieder des Ärzte-Fanclubs informiert wurden. Die „Attacke Royal“-Tour, die knapp 70 Konzerte umfasste, schloss sich an, nach der die Band kurz vor der erneuten Auflösung stand, da sie sich nach eigener Aussage „einfach nicht mehr sehen konnten“, nachdem sie nun knapp ein Jahr lang ständig zusammen waren.

Ende 1999 erschien die Live-Doppel-LP „Wir wollen nur deine Seele“. Für Fanclubmitglieder der Ärzte gab es noch eine Live-Zugabe. Unter dem Titel „Satanische Pferde“ – einer CD, die nur im Fanclub zu erwerben ist – veröffentlichten Die Ärzte eine weitere Live-Platte, auf der viele Titel vertreten waren, die es wegen der Überschneidungen zur ersten Live-LP nicht noch mal auf „Wir wollen nur deine Seele“ geschafft hatten.

2000 bis 2006

Anfang 2000 folgte die Geheimtour „Sie operieren wieder“, auf der Die Ärzte als „Die Zu Späten“ auftraten. Bei zwölf Konzerten mit improvisierter Karaoke-Show mit dem Publikum kam es im BerlinerSO36“ in Kreuzberg zu einem gemeinsamen Konzert mit den Toten Hosen. Als Geheimprogramm der „Toten Hosen“ hatten diese sich als „Essen auf Rädern“ auf Tour begeben. Ein zusätzlicher Auftritt als Revanche im Vorprogramm von „Essen auf Rädern“ in Düsseldorf im TOR 3 folgte, bei dem beide Bands zusammen noch einige alte ZK-/Punk-Lieder spielten.

Das nächste Studioalbum „Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!“ erschien am 20. Oktober 2000 in einer hellblauen Plüschtasche. Vier Tage zuvor hatten die drei die neue Single „Wie es geht“ live bereits vor der offiziellen Veröffentlichung zum Geburtstag von Harald Schmidt in dessen Late Night Show Die Harald Schmidt Show aufgeführt.

Vor der sich anschließenden Tour hatten Die Ärzte am Aschermittwoch 2001 im Internet zusammen mit T-Online einen zweistündigen Live-Stream online verfügbar gemacht. Unter dem Titel „Üben, Unsichtbarer!“ präsentierten Die Ärzte ein Wunschkonzert (Fans konnten sich per Chat Lieder wünschen) aus dem Probenraum der Band. Ebenfalls 2001 erschien das Album „5, 6, 7, 8 – Bullenstaat!“, das neben seinem Vorgänger von 1995, das fast ausschließlich aus Coverversionen deutscher Punkbands bestand, auch etwa zwanzig weitere Stücke enthielt. Auch diese Platte wurde ausschließlich auf Konzerten und per Fanclub verkauft.

Eher als Spaß gedacht, erschien am 5. März 2001 „Yoko Ono“ als Single – das Lied an sich hat eine Laufzeit von nur 30 Sekunden. Das Video zur Single schaffte es mit seinen 45 Sekunden gar in das Guinness-Buch der Rekorde. Im Sommer 2001 folgte die Tour „Rauf auf die Bühne, Unsichtbarer!“. Die Ärzte spielten neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch erstmals in Luxemburg und Italien, jeweils aber nur ein Konzert. Im Anschluss an das Tourabschlusskonzert in Westerland folgte im Herbst 2001 die Lesetour zur eigenen Biografie „Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf“, die vom Ärzte-Fan und Fanclub-Leiter Markus Karg geschrieben wurde. In Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz lasen Die Ärzte aus der eigenen Biografie.

Am 21. Juni 2002 gab die Gruppe auf dem Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg vor etwa 35 000 Zuschauern ihr 20-Jahre-Jubiläumskonzert mit dem Titel „15 Jahre netto“. Der Konzerttitel war als Anspielung auf die Auflösung der Ärzte zwischen 1988 und 1993 zu verstehen. Für den Eintrittspreis von 7 Euro spielten Die Ärzte ca. drei Stunden live vor dem Publikum die Höhepunkte der Bandgeschichte. Zum Jubiläumskonzert hatten Die Ärzte eine aufwändige Bühnenshow arrangiert (u. a. Feuerfontänen und Leuchtschriften) und zwei große „Gwendolyne-Puppen“ an der Bühne aufgehängt. Rod spielte live auf dem Synthesizer und der Wandergitarre und als Überraschungsgast stand Hagen Liebing bei der Performance von „2000 Mädchen“ am Bass. Höhepunkt des Abends war der Klassiker „Zu spät“.

Am 31. August 2002 gaben Die Ärzte im Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hamburg ihr erstes Unplugged-Konzert. Begleitet wurde die Band unter anderem vom dortigen Schulorchester sowie dem Schulchor. Aus den Mitschnitten veröffentlichten Die Ärzte am 4. November 2002 die LP „Rock'n'Roll Realschule“, am 6. Dezember 2002 erschien die gleichnamige DVD. Danach wurde es wieder ruhig um Die Ärzte, Farin ging zwischenzeitlich mit dem „Farin Urlaub Racing Team“ (kurz: FURT) auf Tour. Im März 2003 spielten Die Ärzte unter dem Namen Nudo Tra I Cannibali (Nackt unter Kannibalen) eine Geheimtour mit zehn Auftritten namens „Giocare Ai Birilli For Montagna Trasversale“ Giro Del Tedesco 2003 in kleinen Clubs quer durch Deutschland.

Am 29. September 2003 erschien das erste Studio-Doppelalbum der Band, „Geräusch“. Mit dem auch als Single ausgekoppelten Lied "Deine Schuld" schlugen Die Ärzte erstmals seit 1993 wieder eindeutig politische Töne an. Die „Jenseits der Grenze des Zumutbaren“-Tour mit der Hamburger Hip Hop-Gruppe Fettes Brot als Vorband folgte; auf Grund der hohen Nachfragen gaben Die Ärzte am Wochenende vom 18. bis 20. Juni 2004 in der Berliner Wuhlheide drei Zusatzkonzerte vor jeweils 20 000 Fans, wobei als Vorgruppe jeweils die Village People engagiert wurden. Teile der „Unrockstar“-Tournee bekamen auch die Berliner zu sehen; so spielte Rod am Flügel, und einen Teil der Show spielten Die Ärzte in Schuluniform unplugged. In Oberhausen schnitten Die Ärzte auf der Tour die erste reguläre Live-DVD mit, die unter dem Titel „Die Band, die sie Pferd nannten“ seit dem 23. August 2004 im Handel erhältlich ist. Die Ärzte wollten die DVD eigentlich „Das Auto des Jahres“ nennen, weshalb sie nun den Untertitel „The DVD formerly known as Das Auto des Jahres“ trägt.

Vor der sich nun anschließenden „Unrockstar“-Tour, welche 47 Konzerte umfasste, machten Die Ärzte wieder Urlaub. Das Abschiedskonzert wurde von den Ärzten vor 22 000 Menschen am 8. August 2004 in der Berliner Waldbühne gegeben. Die Karten waren in kürzester Zeit ausverkauft.

Im Herbst 2004 erschien ein Liederbuch mit den Texten und Akkorden aller 262 veröffentlichten Titel. Im November folgte als Jahresabschluss die erste Die-Ärzte-Tour durch Südamerika. Unter anderem traten sie in Buenos Aires, Santiago de Chile und San Carlos in diversen Clubs als Vorgruppe von La Vela Puerca auf. Seit dem 30. November 2004 steht außerdem das Album „Debil“ nicht mehr auf dem Index. Das Gremium der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) befand nach einer erneuten Überprüfung, dass die Lieder „Claudia hat 'nen Schäferhund“ und „Schlaflied“ nicht mehr als jugendgefährdend einzustufen sind. Daher wurde die CD aus der Liste gestrichen und ist seither wieder uneingeschränkt im Handel erhältlich.

Am 21. Oktober 2005 erschien des Album „Devil“, eine Neuveröffentlichung des 1984er Albums „Debil“ mit einigen Bonusstücken, unter anderen dem bisher unveröffentlichten Stück „Füße vom Tisch“.

Ende 2005 wurde ein Ringbuchordner mit dem Titel "Die Ärzte: Notenfreund" (Unterüberschrift: "Noten - Der falsche Weg zum Punkrock" veröffentlicht. Er enthält die Texte, Gesangsmelodien und Gitarrengriffe aller Titel sortiert nach Alben. Der Ordner ist erweiterbar, sodass bei Neuveröffentlichungen neue Blätter nachgekauft werden können.

Am 6. Oktober 2006 wird ein weiteres Best-Of Album mit dem Titel "Bäst of" erscheinen. Als Besonderheit wird das ganze in einer Stahlbox ausgeliefert.

Außerdem gaben sie bekannt, dass Die Ärzte am 31. Dezember 2006 ein Silvesterkonzert im Kölner Rhein-Energie-Stadion geben werden, welches den Namen "Ärzte statt Böller" tragen werde. Innerhalb von zwei Wochen waren alle Innenraum-Tickets ausverkauft.

Musikstil

Allgemeines

Über die musikalische Einordnung der Berliner Band wird viel gestritten, da Die Ärzte musikalisch gesehen sehr experimentierfreudig sind. Was sich eindeutig sagen lässt, ist, dass die Musikrichtung der Ärzte zwischen Punk-Rock und Pop liegt.

Der Musikstil der Band wird gekennzeichnet durch sehr simple, einprägsame Melodien und Texte, die zwischen (durchaus erwünschter) Albernheit und Ironie pendeln. Es gibt aber auch Liedtexte mit ernstem Inhalt, die gerade auf den neueren Alben häufiger geworden sind. So sangen Die Ärzte z. B. auch Balladen und Liebeslieder, die meistens aus der Feder von Farin Urlaub stammen, wobei viele (z. B. „Zu spät“, „Komm zurück“,„Nichts in der Welt&ldquo vom Ende einer Beziehung handeln.

Einige Lieder der Ärzte stellen auch Hommagen an musikalische Vorbilder dar; so ist das Lied „Am Ende meines Körpers“ (auf Le Frisur) eine eindeutige Nachahmung des Liedes „Astronomy Domine“ von Pink Floyd. Das Stück „Leichenhalle“ erinnert sehr an den Stil von The Sisters of Mercy. Rods Gesang im Stück „Anti-Zombie“ erinnert nicht zufällig an den Gesang von Glenn Danzig. Auf dem Ramones-Tribut-Sampler „Todos Somos Ramones (A Hommage)“ sind Die Ärzte mit „Die Wiking-Jugend hat mein Mädchen entführt“ (Coverversion von „The KKK Took My Baby Away&ldquo vertreten. Auch das Ärzte-Lied „Mein Baby war beim Frisör“ erinnert stark an das genannte Ramones-Lied. Farin erklärte zudem, dass die Beatles maßgeblich Einfluss auf seine musikalische Entwicklung hatten und ihn auch beim Schreiben seiner Lieder inspirierten.

Auch mit der Zensur wussten sie humorvoll umzugehen. Das Lied „Bitte bitte“ aus dem Album „Das ist nicht die ganze Wahrheit...“ sollte 1988 eine musikalische Aufarbeitung der Indizierung darstellen. Später schrieben Die Ärzte „Ein Lied über Zensur“ und arbeiteten das Thema weiter auf. Live umgehen Die Ärzte das Verbot, die Stücke zu spielen – damals wie heute –, indem sie die Musik spielen und die Fans dazu singen lassen – zumindest bei „Geschwisterliebe“, das in Hamburg 1988 live mit dem Gesang der Fans aufgezeichnet und als Bonus-Single „Der Ritt auf dem Schmetterling“ dem Live-Album "Nach uns die Sintflut" in der ersten Auflage beigelegt wurde, damit nicht das ganze Album wegen des Titels indiziert werden konnte.

Entwicklung

Die Entwicklung der Ärzte als „Spaß-Band“ erklärte sich in der Entwicklung der Band Soilent Grün. Die künstlerischen Vorstellungen der Bandmitglieder entwickelten sich in unterschiedlichen Richtungen. Während der Bassist der Band, Hussi, auf starkes politisches Engagement drängte, wollten die beiden späteren Ärzte-Gründer dem Faktor Spaß mehr Platz einräumen. Aufgrund der künstlerischen Differenzen trennten sich die weiteren Wege der Musiker schließlich. Die Ärzte verstanden sich gerade in der Anfangszeit darauf, nichts zu der politischen Situation in der Welt sagen zu müssen. Gegenbeispiele, wie zum Beispiel das nur live gespielte „Eva Braun“, sind trotzdem anzutreffen.

Ihren eigenen Worten zufolge wurden Die Ärzte in dieser Zeit von dem Pop der 1950er Jahre und den Comedian Harmonists beeinflusst. Besonders die hintergründigen Reime der Comedian Harmonists waren maßgebend für die Entwicklung der Band. Ebenfalls wesentlichen Einfluss auf die künstlerische Entwicklung der Ärzte hatte Dion and the Belmonts. Hieraus haben die Ärzte damals ihren eigenen choralen Punk-Rock mit harmonischen Melodien und dem Pop entlehnten Harmonien ersonnen, was sich später besonders stark in der ersten Mini-LP „Uns geht's prima...“ ausdrückte.

Nach der Neugründung der Band im Jahre 1993 wurde der Musikstil um einiges härter, wozu besonders der neue Bassist Rod González beigetragen hatte. Ferner bezogen Die Ärzte auch in ihren Liedern zunehmend politisch Stellung: Durch den aufkeimenden Rechtsradikalismus sahen Die Ärzte sich 1993 gezwungen, sich mit dem Lied „Schrei nach Liebe“ eindeutig politisch zu positionieren. Weitere mehr oder weniger eindeutige politische Bekundungen wie „Ein Sommer nur für mich“, „Quark“ oder „Kopfüber in die Hölle“ folgten. Später folgten zum Beispiel „Deine Schuld“, „NichtWissen“ und „Die klügsten Männer der Welt“ von ihrem Album „Geräusch“, welche die zu diesem Zeitpunkt vorherrschende Situation in der Welt in Form des Irak-Kriegs kritisieren und dazu aufrufen, etwas dagegen zu tun, allerdings ohne „den mahnenden Zeigefinger“ zu heben. Dennoch blieben Die Ärzte dem Ruf, eine „Spaß-Band“ zu sein, auch auf musikalischer Ebene treu.

In den 90er Jahren fingen Die Ärzte an, punkfremde Musikrichtungen als Stilmittel einzusetzen. Der Song "Wenn es Abend wird" wird von einer Blaskapelle begleitet, "Meine Ex(plodierte Freundin)" ist eine Samba-Nummer und Jazz- bzw. Swingelemente stellen den ersten Teil des Liedes „Punk ist...“ vom Album „13“ dar. In den Alben der Band aus dieser Zeit sticht immer wieder der Einsatz von Bläsern hervor. Mit der aus Wiesloch in Baden-Württemberg stammenden Ska-Band The Busters tourten Die Ärzte und griffen immer wieder auf die Bläserfraktion der Ska-Band zurück, was beispielsweise auf der zweiten Live-LP „Wir wollen nur deine Seele“ im Stück „Männer sind Schweine“ eindeutig zu hören ist. Andere Beispiele für die musikalische Vielfältigkeit und den Hang für Überraschungen ist z.B. das Lied "Jag älskar Sverige!", welches im Salsa-Gewand daherkommt.

Für die Veröffentlichungen „1, 2, 3, 4 – Bullenstaat!“ und „5, 6, 7, 8 – Bullenstaat!“ spielten Die Ärzte die beiden einzigen reinen Punk-Alben der Band ein, die so jedoch nicht im Handel erhältlich sind (Verkauf nur im Fanclub und auf Konzerten).

Verhältnis zum Punk

Mit der Punkszene, aus der die Ärzte ursprünglich kamen, verbindet sie fast nichts mehr. Heutzutage wird den Ärzten von der Punkszene oft vorgeworfen, kommerziell geworden zu sein.

Leicht abzugrenzen von der Punkszene waren und sind die Ärzte dennoch nicht; dem Lebensgefühl und der Kleidung nach sind sie dem Punk mehr oder weniger verbunden. Auch die Zusammensetzung der Band aus Gitarre, Schlagzeug und Bass (minimale Instrumentierung) und die Einfachheit der Kompositionen („drei Akkorde&ldquo entsprach der einer Punkband. Textlich grenzten sich Die Ärzte vor allem in den ersten Bandjahren besonders von dem politischen Grundgedanken des Punk ab; auch die Pop-Anleihen widersprachen den gängigen Vorstellungen einer Punk-Band. Beispiele hierfür sind die Ärzte-Titel „Teenager-Liebe“ und „Teddybär“.

Wie der bandeigenen Biografie zu entnehmen ist, empfand Farin den Politpunkrock der damaligen Zeit als „Sackgasse, die [ihnen] zu stumpf und der [sie] zu albern waren“, und schlug vor, „dass [sie] Popstars imitieren sollten.“ Außerdem hätten Bela und Farin „mit der Gründung der Ärzte schlagartig das Interesse für Hardcore-Punk verloren“.

Durch die bewusste textliche Abgrenzung von den üblichen Punk-Aussagen wurden die Ärzte schnell als Fun-Punk-Band eingeordnet. Der Definition des Fun-Punk nach handelt es sich um eine „lustige Partymusik“, die sich häufig mit absurden Themen, Alkohol-Exzessen oder zynisch-ironischen bzw. sozialkritischen Themen auseinandersetzt.

Jedoch gibt es Lieder der Ärzte, die linkspolitisch sind wie "Schrei nach Liebe", "Ein Sommer nur für mich" oder "Ein Song namens Schunder" . Außerdem sind auf der CD 5, 6, 7, 8 – Bullenstaat! die meisten Lieder gegen Polizei und Staatsgewalt, bzw. den Staat gerichtet.

Es gibt T-shirts und Aufnäher mit der Aufschrift "Ärztefans gegen Rechts" und die Ärzte sind in ihrer Grundeinstellung klar Linkspolitisch eingestellt.

Die Ärzte live

Bei Live-Auftritten interpretierten Die Ärzte die auf Platte als Pop-Stück arrangierten Titel um einiges punkiger, was der Band bereits in der Frühzeit den Ruf einer hervorragenden Live-Band einbrachte. (Klares Beispiel: "Meine Ex(plodierte Freundin)", während der Jenseits der Grenze des Zumutbaren-Tour in einer Oi!-Version gespielt (s.a. Live-DVD Die Band, die sie Pferd nannten)) Von Seiten der Fans wurde immer wieder ein Live-Album gefordert. Dem Drängen wurde nach der Auflösung der Band mit der Veröffentlichung der Live-LP „Nach uns die Sintflut“ nachgegeben.

Der Spaß steht bei Live-Auftritten der Berliner Band im Vordergrund; Mittelpunkt der Auftritte waren – damals wie heute – die Dialoge der beiden Ärzte-Gründer Farin Urlaub und Bela B.; die jeweiligen Bassisten Sahnie, Hagen Liebing und mit Abstrichen Rodrigo González stehen hinter dem Wirken der beiden Protagonisten zurück. Spektakuläre Bühnenshows wie beispielsweise die Industrial-Band Rammstein bieten Die Ärzte allerdings nicht. Bei der Band beliebte stilistische Ausgestaltungsmöglichkeiten der Bühne sind: aufblasbare „Gwendolyne“-Figuren, die ihrem Sado-Maso-Lied „Sweet sweet Gwendolyne“ aus dem Jahr 1986 entlehnt sind, Lichttafeln sowie Lichteffekte diverser Art.

Wie bereits erwähnt, interpretiert die Band die eigenen Stücke vor Live-Publikum um einiges härter als auf den Studio-Alben. Mitunter entstehen hier ganz neue Interpretationen der Stücke. Besonders unter Fans beliebte Titel wie „Elke“, „Der lustige Astronaut“ oder „Radio brennt“ werden live durch die Band textlich immer wieder gern verändert.

Cover-Versionen anderer Bands werden von den Ärzten nur selten gespielt. Dennoch nutzt die Band im Rahmen ihrer eigenen Lieder die Möglichkeit des Zitierens anderer Titel und Künstler. Auch vor Werbefilmchen machen die Ärzte nicht halt (beispielsweise FA-Werbespotanleihen in „Zu spät“ oder „Popstar“ Live-Mitschnitten). Auf allen Live-Platten der Ärzte finden sich Hinweise auf Musik der jeweiligen Zeit. Inwieweit die Ärzte damit anderen Künstlern Tribut zollen oder die Titel ironisieren, ist zumeist nicht bekannt.

Textliche und musikalische Anleihen des Künstlers Prince können – überwiegend live – immer wieder entdeckt werden, beispielsweise durch mehrfache Verwendung von Zitaten und Noten aus dessen erfolgreichsten Titeln „Kiss“ und „Purple Rain“.

Im Gegensatz zur befreundeten Band Die Toten Hosen sind Die Ärzte außerhalb des deutschsprachigen Musikraums weitestgehend unbekannt; Live-Auftritte außerhalb der Bundesrepublik sind daher selten. Dennoch haben Die Ärzte im Rahmen ihrer musikalischen Karriere Live-Konzerte in Luxemburg, Italien, Spanien, Dänemark, Österreich, der Schweiz, Polen und in Japan gegeben. Eine im Jahre 2004 veranstaltete Kurztournee führte die Band durch Südamerika, wo sie nur mit mäßigem Erfolg auftrat, was sicherlich nicht zuletzt auf der geringen Bekanntheit in dieser Region beruhte.

Beziehung zu den Toten Hosen

In der Öffentlichkeit wird zumeist behauptet, dass zwischen den Toten Hosen und den Ärzten eine Feindschaft besteht. Beide Bands sind aus der gleichen Szene hervorgegangen; die Gründungen der Bands erfolgten fast gleichzeitig. Auch wirtschaftlich bzw. kommerziell entwickelten sich beide Bands in ähnlicher Weise.

Parallelen zwischen beiden Bands sind leicht zu finden: Die Düsseldorfer Band Die Toten Hosen und die Berliner Band Die Ärzte rekrutieren ihre Fans teilweise aus den selben Lagern. Als weitere Übereinstimmung engagieren sie sich mehr oder weniger stark politisch links. Gemeinsame Konzerte und Zusammenarbeit fanden ebenfalls statt: Wirkten Wölli und Campino am „Vollrausch-Sampler“ mit, gaben die Ärzte ein Konzert in Kreuzberg zur Bestattung des „wahren Heinos“ (ausführlich siehe Artikel zu den Toten Hosen). Auch gemeinsame Konzerte unter falschen Namen (z.B. "Essen auf Rädern" alias "Die Toten Hosen" und "Die Zu Späten" alias "Die Ärzte" haben beide Bands bereits gegeben.

Die bewusste Abgrenzung der Bands zueinander führte schließlich ungewollt dazu, dass sich beide Bands musikalisch ergänzten. Sprachen die Toten Hosen besonders linkspolitische Jugendliche an, die in den Texten eine gewisse musikalische Ernsthaftigkeit verlangten, sprachen Die Ärzte eher ein Publikum an, das Nonsens-Texte mochte, sich zumeist dennoch politisch links orientierte.

Campino, der Frontsänger der Toten Hosen, fasst die Beziehungen beider Bands in der Biografie von Markus Karg wie folgt zusammen: „Wir waren die Opel-Gang, die Ärzte wollten 2.000 Mädchen.“[1] Bereits in der Anfangzeit mochten und respektierten beide Bands sich gegenseitig; bis heute wird jede neue Veröffentlichung der jeweils anderen Band aufmerksam beobachtet.

Mehrere Missverständnisse führten dann laut Campino zu einem „Klima, das hochgradig vergiftet“ war und „bis zum Tage ihrer Auflösung 1988 auch so bleiben“ sollte [1]. Die Plattenfirmen und die Medien stilisierten die Bands zu Konkurrenten und beide Bands ließen sich dies gefallen. Gleichzeitig grenzten sich Die Ärzte textlich und musikalisch von der Punk-Szene ab, was bei der Düsseldorfer Band missverstanden wurde, wie beispielsweise auch die Zusammenarbeit mit der BRAVO Mitte der 1980er Jahre. Campino definierte diese Spannungen später so: „(...) Dabei wurden wir oft genug gegeneinander ausgespielt, aber wir waren alle zu blöd, um das zu erkennen. Dazu kamen Frauengeschichten, unwichtige und ernsthafte. Das hat manchmal weh getan. (...) Nach all den Jahren würde ich in diesem Punkt sagen: Wir haben uns gegenseitig ein hartes, aber unfaires Unentschieden erkämpft.“ [1]

Gerade zur Auflösung der Ärzte hatten diese von den Toten Hosen erfahren, dass sie sehr enttäuscht darüber waren. Erst mit der Neugründung der Ärzte war das Eis zwischen den Bands endgültig gebrochen; die Hosen wurden mit als erste über die Neugründung der Band informiert. Die Ärzte persiflierten, zitierten und ironisierten in der Folge die Düsseldorfer Band immer wieder mehr oder weniger deutlich. Farin Urlaub schrieb das Ärzte-Stück „Saufen“, das als B-Seite veröffentlicht wurde und die Toten Hosen in ungewöhnlicher Weise persifliert. Mit Sauf-Schlachtgesängen á la „Bis zum bitteren Ende“ oder „Bommerlunder“ nahmen Die Ärzte die Toten Hosen und auch wieder sich selbst auf die Schippe. Mit dem Titel „Las Vegas“ ironisierten Die Ärzte einen der erfolgreichsten Hosen-Titel, „Das Altbierlied“. So heißt es im Ärzte-Lied in leichter Abwandlung des Textes wörtlich „(...) bin ich denn im Wald hier, wo bleibt denn mein Altbier, wir haben hier in Las Vegas den längsten Tresen der Welt (...)“. Aber auch Kollaborationen gibt es: Im Song „Frauen dieser Welt“ der Toten Hosen ist Farin Urlaub mit Backing Vocals zu hören.

 

 

 

 

 

 

3.10.06 11:20


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